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Annalena Goldnagl (Verival), Sylvia Tomek (Verival), Interseroh-Austria-Geschäftsführer Franz Sauseng und Made-for-Recycling-Experte Julian Hafner bei der Siegelübergabe

Gütesiegel "Made for Recycling" für Verpackungen von Verival

Nur Verpackungen, die besonders gut recycelbar sind, erhalten das Interseroh-Gütesiegel "Made for Recycling". Bei jenen von Verival ist das der Fall.

Das Labor hat es jetzt bestätigt: Die Frühstücks-Verpackungen von Verival werden für ihre Recyclingfähigkeit mit dem Gütesiegel „Made for Recycling“ von Interseroh ausgezeichnet. Dieses Siegel bekommen nur Verpackungen, die nach einer von Interseroh entwickelten, wissenschaftlichen Bewertungsmethode in Verbindung mit realistischen Erfahrungswerten insgesamt mit einer Bewertung von 18-20 von maximal 20 möglichen Punkten abschneiden. Die getesteten Verival-Verpackungen erhielten insgesamt 18 Punkte. Der zugrunde liegende Prüfungsstandard entspricht dem deutschen Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen und wurde gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt sowie abschließend vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV überprüft.

„Als Bio-Unternehmen sehen wir es als unsere Aufgabe, eine klare Position im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu beziehen und dementsprechend Verantwortung zu übernehmen. Wir versuchen daher, in allen betrieblichen Bereichen möglichst ressourcenschonend zu arbeiten und Verpackungsabfälle zu reduzieren“, sagt Verival-Geschäftsführer Wolfgang Fojtl und freut sich über die Auszeichnung: „Es ist schön, dass unser langjähriges Engagement in diesem Bereich jetzt auch durch ein offizielles Siegel bestätigt wird.“ Verival-Qualitätsmanagerin Eva Knörnschild führt aus: „Bei der Wahl der Verpackung unserer Produkte ist es unser Ziel, einen optimalen Produktschutz sowie eine maximale Haltbarkeit zu gewährleisten und gleichzeitig möglichst nachhaltige, recyclingfähige Materialien zu verwenden.“ Aus diesem Grund werden die Verival-Frühstücksprodukte als Bag-in-Box-Variante verpackt. Dabei besteht der Umkarton vollständig aus Karton und die Folie im Inneren aus Polypropylen. In beiden Fällen handelt es sich um Materialien, die keine reyclingunfreundlichen Bestandteile enthalten. Sie können von VerbraucherInnen problemlos erkannt und getrennt entsorgt sowie von Sortieranlagen separiert werden. Somit besteht eine Vielzahl hochwertiger Verwertungswege, um beispielsweise neue Verpackungen herzustellen.

Zur Bewertungsmethode „Made for Recycling“: Um die Recyclingfähigkeit einer Verpackung zu bewerten, hat Interseroh zusammen mit dem auf technischen Umweltschutz spezialisierten bifa Umweltinstitut ein dreistufiges Punktesystem entwickelt. Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln. In der ersten Stufe wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann. Anschließend wird in der zweiten Stufe geprüft, wie sich die Verpackung in einer Sortieranlage verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung in die richtige Materialfraktion einsortieren – oder verhindern bestimmte Verpackungskomponenten eine eindeutige Zuordnung? In der dritten Stufe wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist, oder ob zum Beispiel Etiketten, Verschlüsse oder Barrieren das Recycling erschweren. Barrieren werden in Verpackungen üblicherweise eingesetzt, um das Produkt vor äußeren Einflüssen zu schützen und gleichbleibende Produkteigenschaften zu gewährleisten. So schützen sie das Produkt beispielsweise vor UV-Licht - oder einem Eintrag von Sauerstoff. 

Die Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastrukturen der einzelnen EU-Staaten sind teilweise sehr unterschiedlich. Derzeit wird an einer Ausweitung des Bewertungsstandards auf diverse europäische Länder gearbeitet.

Zusätzlich zu „Made for Recycling“ bietet Interseroh seinen Kunden auch die Möglichkeit, mit dem Online-Tool „Check for Recycling“ eine unkomplizierte Erstabschätzung der Recyclingfähigkeit von Produktverpackungen durchzuführen. „Check for Recycling“ ist denkbar einfach: In die selbsterklärende Eingabemaske gibt der Anwender die Daten zu Größe, Gewicht und Zusammensetzung der Verpackung, sowie der Komponenten ein. Zur weiteren Dokumentation kann er zusätzlich ein Foto des betreffenden Packmittels hochladen. Mit einem Klick startet die Schnellanalyse und der User erhält eine Bewertung für die Teilbereiche Erfassung, Sortierung und Verwertung sowie eine Gesamteinschätzung der Recyclingfähigkeit. In der kundeneignen Datenbank ist auf einen Blick ersichtlich, wie umweltfreundlich ein Verpackungsportfolio bereits ist. Zudem können bereits erstellte Bewertungen erneut aufgerufen werden.

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Interseroh ist neben ALBA eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die ALBA Group ist in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von rund 2,0 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt über 8.800 Mitarbeiter. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2018 rund 4,4 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und rund 31,9 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.

 

 

 

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