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Nachhaltige Unternehmensführung 

Für Interseroh steht Nachhaltigkeit im Fokus der Unternehmensstrategie. Deshalb übernehmen wir Verantwortung in allen unternehmerischen Bereichen – für unsere Kunden und Mitarbeiter ebenso wie für die Gesellschaft und die Umwelt. Entsprechend klar formulieren wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie und lassen uns jährlich an unseren Zielen messen.

Unser Geschäftsmodell: ReUse, ReDuce, ReCycle, ReThink

Interseroh ist führender Anbieter von Dienstleistungen rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen. Seit mehr als 25 Jahren tragen wir dazu bei, die Rohstoffversorgung von Wirtschaft und Gesellschaft zu sichern und Umweltbelastungen zu reduzieren.
Unser Anspruch und unser Versprechen an unsere Kunden in ganz Europa ist klar: „zero waste solutions“ entwickeln. Darunter verstehen wir maßgeschneiderte, intelligente Lösungen, die Rohstoffe im Kreislauf führen, die Lebensdauer von Produkten verlängern und Prozesse so effizient wie möglich gestalten. So entwickeln wir die Zukunft einer kreislaufgeführten Wirtschaft aktiv mit. Das ist es auch, was unser Geschäftsmodell so besonders macht.

ReDuce – Um Abfälle zu vermeiden, setzen wir ausgeklügelte Mehrwegsysteme und Pooling-Lösungen ein, die die Logistikprozesse unserer Kunden optimieren und zugleich Kosten reduzieren.

ReUse – Wir verlängern Produktlebenszyklen, indem wir hocheffiziente Systeme zur Rücknahme, Sortierung und Wiederverwendung von Wertstoffen einrichten.

ReCycle – Wenn die Möglichkeiten der Abfallvermeidung und -reduktion ausgereizt sind, rücken wir das Recycling in den Fokus. Wir entwickeln moderne Lösungen zur Kreislaufführung und produzieren hochwertige Recycling-Rohstoffe.

ReThink – Beratung schafft Vertrauen: Für Kunden durchdenken, hinterfragen und optimieren wir Unternehmensprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit – egal, ob es um das Abfallaufkommen, Stoffströme, logistische oder infrastrukturelle Abläufe geht.

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104000

104.000 Tonnen CO2 beträgt Interserohs Corporate Carbon Footprint. Interseroh hat ihn erstmals für 2015 berechnet und damit alle Emissionen entlang des Wertschöpfungsprozesses transparent gemacht. Der größte Anteil liegt im Transport mit 63.372 Tonnen CO2.

51.8

Rund 51,8 Millionen Tonnen eingesparte Primärressourcen. Allein im Jahr 2015 trugen die Recycling-Aaktivitäten der ALBA Group in Deutschland, Österreich, Polen und Slowenien dazu bei, rund 51,8 Millionen Tonnen Primärressourcen einzusparen.

5900000

5,9 Millionen Tonnen vermiedene Treibhausgase. Mit der Einsparung von rund 51,8 Millionen Tonnen Primärressourcen konnten knapp 5,9 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

-1216

- 1.216 Tonnen CO2. Im Jahr 2016 lagen Interserohs standortbezogene Treibhausgasemissionen inklusive Dienstreisen bei 30.312 Tonnen CO2und damit 1.216 Tonnen unter dem Vorjahr. Das entspricht einer Reduktion um 3,9 Prozent.

25

Über 25 Jahre in der Kreislaufwirtschaft. 2016 feierte Interseroh sein 25-jähriges Jubiläum. Seit seinem Bestehen konnte Interseroh allein im Bereich Verpackungen mehr als 15 Millionen Tonnen Material wieder in den Rohstoffkreislauf zurückführen.

31

31 Standorte. Aktuell ist Interseroh mit 31 Standorten in acht Ländern vertreten – darunter seit 2016 auch ein neues Kompetenzzentrum für Recycling-Kunststoffe im slowenischen Maribor und seit 2017 ein Standort nahe Berlin für IT-Refurbishment.

492

492 Millionen Euro Umsatz. 2016 stieg der Umsatz von Interseroh erneut um 4,7 Prozent. Der Gewinn ging leicht zurück auf 27,3 Millionen Euro (2015: 30,5 Millionen Euro).

-1646

1.646 Mitarbeiter. 2016 hat sich die Anzahl der Interseroh Mitarbeiter leicht um 1,8 Prozent auf 1.646 erhöht. Die Zahl der Auszubildenden und Trainees konnten wir auf 19 steigern (2015: 15).

21

21 Prozent Frauen in Führungspositionen. Im Jahr 2016 waren über alle Führungsebenen 21,3 Prozent (2015: 24,5 Prozent) der Stellen bei Interseroh mit Frauen besetzt.

Unsere Strategie für mehr Nachhaltigkeit 

An einer nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken, ist für Interseroh Geschäftszweck und Geschäftsmodell zugleich. Dies haben wir auch in unserer Nachhaltigkeitsstrategie verankert. Wir wollen jährlich mit unseren Kunden neue Lösungen entwickeln, um Kreisläufe zu schließen und Ressourcen zu schonen. Grundlage hierfür ist die Motivation unserer Mitarbeiter, für die wir der attraktivste Arbeitgeber der Branche sein wollen. Mit ihrer Hilfe und speziell mithilfe des Nachhaltigkeitsmanagements verankern wir Nachhaltigkeit konsequent in unseren Prozessen und reduzieren unseren ökologischen Fußabdruck von Jahr zu Jahr. Als Intermediär für eine nachhaltige Entwicklung wollen wir zudem unsere Vision einer Zukunft ohne Abfall weiter in die Gesellschaft tragen. Diese Ziele hat Interseroh in fünf übergeordnete Commitments übersetzt, anhand derer wir unseren Fortschritt jährlich messen.

Interseroh Nachhaltigkeitsbeirat

Im Jahr 2016 haben wir erstmals den Interseroh Nachhaltigkeitsbeirat einberufen. Die sechs Beiratsmitglieder vereinen Nachhaltigkeitsexpertise aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft mit beruflichen Hintergründen aus den Bereichen Private Equity, Zertifizierung, Handel, Bau- und Kreislaufwirtschaft. Zweimal jährlich treffen sie sich mit Mitgliedern des Management Teams und dem Nachhaltigkeitsmanagement von Interseroh. Ziel ist es, sich zu Fragen der Kreislaufwirtschaft und des Recyclings allgemein auszutauschen, Impulse und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und neue Themen im Nachhaltigkeitskontext zu identifizieren.

Nachhaltigkeitsprogramm: Wir lassen uns an unseren Zielen messen

Jedes Jahr setzen wir uns auf Basis der Nachhaltigkeitsstrategie Ziele. Damit steuern wir unsere Maßnahmen, treiben sie voran und messen unseren Fortschritt. Im Interseroh Nachhaltigkeitsprogramm  machen wir sie transparent.

Wesentlichkeitsanalyse nach GRI G4

Die für Interseroh wichtigen Themen der Nachhaltigkeit identifizieren wir mithilfe einer mehrstufigen Wesentlichkeitsanalyse. Sie ist nach intensiven Gesprächen mit ausgewählten Kunden, Wissenschaftlern, unseren Mitarbeitern und der Geschäftsführung entstanden. Für die Erarbeitung einer belastbaren Nachhaltigkeitsstrategie ist der zielgerichtete Austausch mit Stakeholdern unverzichtbar – wir haben daraus so viele Impulse erhalten, dass wir den Dialog über Nachhaltigkeit auch künftig fortsetzen wollen. 

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Stephanie Thiele

Nachhaltigkeitsmanagerin

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Sybilla Merian

Nachhaltigkeitsmanagerin