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Nachhaltige Unternehmensführung

Für Interseroh steht Nachhaltigkeit im Fokus der Unternehmensstrategie. Deshalb übernehmen wir Verantwortung in allen unternehmerischen Bereichen – für unsere Kunden und Mitarbeiter ebenso wie für die Gesellschaft und die Umwelt. Entsprechend klar formulieren wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie und lassen uns jährlich an unseren Zielen messen.

  • Nachhaltigkeit 2017

    Rohstoffe im Kreislauf führen, um Verschwendung zu vermeiden. Wie das gelingen kann, zeigt das aktuelle Interseroh-Nachhaltigkeitsmagazin.

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Interseroh Nachhaltigkeitsstrategie

In unserem Film zeigen wir Ihnen, was Nachhaltigkeit für uns bedeutet, wie wir uns strategisch ausrichten und was wir in Zukunft noch erreichen wollen:

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie
zero waste solutions

no waste of ideas

no waste of resources

zero waste solutions

Oval-bg

Gelingende Transformationsprozesse leben von Innovationen. Wir testen jede Idee, die uns geschlossenen Kreisläufen näherbringt – auch auf die Gefahr hin, zu scheitern. Nur so können die disruptiven Veränderungen entstehen, die unser lineares Wirtschaftssystem braucht.

Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre nachhaltigen Praktiken zu professionalisieren und Nachhaltigkeit in ihre Berichtsprozesse zu integrieren. Dafür schöpfen wir die Digitali­sierungspotenziale unserer Dienstleistungen vollständig aus.

Um die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, erschließen wir neue Märkte und bauen die dafür entwickelten Geschäfts­modelle so aus, dass wir mit ihnen ein jährliches Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent realisieren.

Damit Industrie und Handel Ressourcen effizienter als bisher verwenden können, entwickeln wir gemein­sam mit unseren Kunden neue Design-for- Recycling-Ansätze.

Nur der Einsatz von Ressourcen, der keinerlei Verschwendung zulässt, ist aus unserer Sicht zukunftsfähig. Deswegen suchen wir täglich nach neuen Möglichkeiten, Kreisläufe zu schließen.

Um den Planeten langfristig von Plastik­müll zu befreien, erschließen wir jährlich neue Upcycling-Lösungen für Kunst­stoffe. Ferner steigern wir die Qualität und Mengen an Sekundär­rohstoffen, die wir aus Kunststoffabfällen erzeugen und der Industrie zur Weiterverarbeitung anbieten.

Um die Klimaerwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen, muss der globale Ressourcen­verbrauch vom Wirtschafts­wachstum entkoppelt werden. Dafür schließen wir neue Wertstoff- und Logistik­kreisläufe, mit denen wir jährlich mindestens 3 Mio. Tonnen Rohstoffe bzw. 500.000 Tonnen CO2 einsparen wollen.

Um die Pro-Kopf-Umweltauswirkungen durch das Abfall­aufkommen insbesondere in Städten signifikant zu reduzieren, setzen wir uns ganz­heitlich für Abfall­vermeidung und eine deutliche Erhöhung stofflicher Verwertungsquoten ein.

Unsere Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten sind der Kern unserer Kompetenz als Umweltdienstleister. Um sie jeden Tag für unsere Kunden optimal wirken zu lassen, ist ein konsequentes Engagement für ihre Gesundheit, Motivation und Weiterentwicklung erforderlich.

Wir wollen die physische und psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und unsere Kranken-, Unfall- und Fluktuationsquote unter den Branchen­durchschnitt senken. Dafür schaffen wir ein sicheres, werte­orientiertes, innovatives und entwicklungs­förderndes Arbeitsumfeld.

Wir wollen, dass die vollständige und effektive Partizipation aller – unabhängig von Alter, Geschlecht, Her­kunft, Religion oder gesellschaftlichem Status – auf allen Entscheidungsebenen Realität wird. Deshalb sorgen wir in unserem Unternehmen für die größtmögliche Chancen­gleichheit aller (potenziellen) Mitarbeiter.

Die Entwicklung einer umfassenden Kreislaufwirtschaft verlangt, dass wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse teilen – nicht nur mit unseren Kunden, sondern in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Nur so können wir die ökologischen wie ökonomischen Vorteile eines effizienten Kreislaufmanagements adäquat vermitteln.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, nachhaltige Lebensstile und Konsum­gewohnheiten zu fördern. Als Intermediär sorgen wir deshalb dafür, dass in Bildung, Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft Wissen über die Kreislauf­wirtschaft aufgebaut wird.

Wir wollen branchen­übergreifende Ansätze und Standards für kreislaufwirtschaftliche Lösungen entwickeln und (international) skalieren. Dafür arbeiten wir eng mit unseren Partnern, Stakeholdern, Lieferanten und Kunden zusammen.

Zugleich schaffen wir für unsere Mitarbeiter Freiräume, sich an entsprechenden Initiativen zur Ent­wicklung kreis­laufwirtschaftlicher Lösungen zu beteiligen.

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no waste of talent

no waste of knowledge

Globale Zielsetzung lokal verankern: Unser Weg zur Strategie

Wir wollen einen konkreten Beitrag zu den globalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit leisten. Deshalb haben wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie stark an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen ausgerichtet. Mithilfe einer Wesentlichkeitsanalyse haben wir jene Themen und Ziele identifiziert, zu denen wir den größten Beitrag leisten können – und die unsere Stakeholder als besonders relevant erachten. Bei der Priorisierung und Konkretisierung unseres Wertbeitrags unterstützte uns der Interseroh-Nachhaltigkeitsbeirat. Ihm gehören Experten aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an. Aus diesem Prozess sind vier Handlungsfelder entstanden, die unsere strategischen Schwerpunkte widerspiegeln und mit konkreten Stoßrichtungen untermauert sind.

Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm ordnen wir den strategischen Stoßrichtungen spezifische Zielstellungen zu. Unsere Maßnahmen und Fortschritte sowie den Status der Ziele machen wir jährlich transparent.

Vier strategische Säulen zum Erfolg

Das Geschäftsmodell von Interseroh beruht auf vier Bereichen: ReDuce, ReUse, ReCycle und ReThink. Sie alle zielen auf eine ganzheitliche, geschlossene Kreislaufwirtschaft ab und tragen zu unserer Mission „zero waste solutions“ bei.

104000

104.000 Tonnen CO2 beträgt Interserohs Corporate Carbon Footprint. Interseroh hat ihn erstmals für 2015 berechnet und damit alle Emissionen entlang des Wertschöpfungsprozesses transparent gemacht. Der größte Anteil liegt im Transport mit 63.372 Tonnen CO2.

Rund 36.2

36,2 Millionen Tonnen eingesparte Primärressourcen. Allein im Jahr 2016 trugen die Recyclingaktivitäten der ALBA Group in Deutschland, Österreich, Polen und Slowenien dazu bei, rund 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen einzusparen.

4.3

4,3 Millionen Tonnen vermiedene Treibhausgase. Mit der Einsparung von rund 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen konnten knapp 4,3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

-2168

-2168 Tonnen CO2. Im Jahr 2017 lagen Interserohs standortbezogene Treibhausgasemissionen inklusive Dienstreisen bei 28.144 Tonnen CO2 und damit 2.168 Tonnen unter dem Vorjahr. Das entspricht einer Reduktion um 7,2 Prozent.

25

Über 25 Jahre in der Kreislaufwirtschaft. 2016 feierte Interseroh sein 25-jähriges Jubiläum. Seit seinem Bestehen konnte Interseroh allein im Bereich Verpackungen mehr als 15 Millionen Tonnen Material wieder in den Rohstoffkreislauf zurückführen.

31

31 Standorte. Aktuell ist Interseroh mit 31 Standorten in acht Ländern vertreten – darunter seit 2016 auch ein neues Kompetenzzentrum für Recycling-Kunststoffe im slowenischen Maribor und seit 2017 ein Standort nahe Berlin für IT-Refurbishment.

515,6

515,6 Millionen Euro Umsatz. 2016 stieg der Umsatz von Interseroh erneut um 4,7 Prozent. Der Gewinn ging leicht zurück auf 27,3 Millionen Euro (2015: 30,5 Millionen Euro).

1583

1583 Mitarbeiter. 2017 ist die Anzahl der Interseroh Mitarbeiter leicht um 3,8 Prozent auf 1.583 zurückgegangen (2016: 1.646).

21

21 Prozent Frauen in Führungspositionen. Im Jahr 2016 waren über alle Führungsebenen 21,3 Prozent (2015: 24,5 Prozent) der Stellen bei Interseroh mit Frauen besetzt.

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Stephanie Thiele

Nachhaltigkeitsmanagerin

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Sybilla Merian

Nachhaltigkeitsmanagerin