Zum Seitenanfang
  • Nachhaltigkeit 2018

    Rohstoffe im Kreislauf führen, um Verschwendung zu vermeiden. Wie das gelingen kann, zeigt das aktuelle Interseroh-Nachhaltigkeitsmagazin.

    Magazin downloaden

Umweltschutz beginnt im eigenen Unternehmen

Unter „zero waste solutions“ verstehen wir auch, Verschwendungen zu vermeiden – vom unverhältnismäßigen Verbrauch von materiellen Ressourcen bis hin zur ineffizienten Nutzung von Zeit, Fähigkeiten und finanziellen Mitteln. Dass wir unsere Prozesse im Unternehmen so ressourcenschonend und effizient wie möglich gestalten, ist da nur konsequent.

Unser Corporate Carbon Footprint: 115.751 Tonnen CO2

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch Interseroh will einen Beitrag leisten, um ihm entgegenzuwirken. Als Basis dafür haben wir für 2017 erneut alle Treibhausgasemissionen entlang unserer Wertschöpfungskette nach dem Corporate Standard des Greenhouse Gas Protocol berechnet: 115.751 .000 Tonnen CO2 entstanden 2017 direkt an unseren Standorten (Scope 1), als indirekte Emissionen beispielsweise durch Strom (Scope 2) sowie als weitere indirekte Emissionen (Scope 3). Die Berechnungen zeigten auch: Der größte Teil unseres Corporate Carbon Footprints steckt in den vor- und nachgelagerten beauftragten Dienstleistungen. Vor allem beim Transport der Materialien gibt es Potenzial, um CO2 einzusparen.

Klimastrategie beschlossen: 50 Prozent weniger Standortemissionen bis 2025

Schon heute sparen unsere Kunden durch unsere Dienstleistungen Treibhausgasemissionen und Ressourcen ein. Aber auch bei unseren Geschäftstätigkeiten entstehen CO2-Emissionen. Unser Ziel ist es, Standortemissionen einzusparen und so unseren Beitrag zu dem 2015 auf der UN-Klimakonferenz beschlossenen Klimaziel – die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen – zu leisten. Dafür gestalten wir die eigenen Prozesse und Tätigkeiten möglichst ressourcensparend und effizient. Basierend auf der Berechnung unseres Corporate Carbon Footprints haben wir unsere Klimastrategie und konkrete Ziele formuliert:

  • 50 Prozent weniger Standortemissionen (Scope 1 und 2) bis 2025
  • Kontinuierliche Suche nach Optimierungspotenzialen in die Logistik und Arbeit an einem Ziel zur Reduktion der dadurch bedingten Emissionen
  • Jährliche Einsparung von mindestens 5,5 Millionen Tonnen Ressourcen und 800.000 Tonnen CO2-Äquivalente durch eigene Dienstleistungen

Energieverbrauch reduzieren

Mit Blick auf das Basisjahr 2015 konnten wir unseren Gesamtenergieverbrauch bis 2018 um rund 6.300 MWh senken – im Vergleich zum Vorjahr ist er allerdings leicht um 2,1 Prozent angestiegen. Dieser Mehrverbrauch ist maßgeblich durch eine Produktionssteigerung des energieintensivsten Standorts in Eisenhüttenstadt zu erklären. Mit vielfältigen Maßnahmen optimieren wir stetig die Prozesse in unseren Sortieranlagen, um den Energieverbrauch wieder zu senken: So tragen Verfahrensanweisungen und Checklisten für den Anlagenstillstand zur Verbrauchsreduktion bei. Außerdem sorgen hocheffiziente Druckluftaggregate mit intelligenter Steuerung, der Tausch von Leuchtstoffröhren gegen LEDs und der Einsatz von Präsenzmeldern für effizientere Vorgänge.

Unsere Expertinnen für den Bereich

Nachhaltigkeit

Sybilla Merian
Sybilla Merian

Nachhaltigkeitsmanagerin

Stephanie Thiele
Stephanie Thiele

Nachhaltigkeitsmanagerin

Kontaktieren Sie uns

Wir beraten Sie gerne!



Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und erkläre mich mit dem Absenden des Kontaktformulars einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt werden. Die Datenschutzerklärung finden Sie hier.